- Zoe Wiegand, 8-7
- Tomke Freund, 8-2
- Stella Kovalan, 8-6
- Nova Rose, 8-6
- Matteo Abel, 8-5
- Jocelyn, K., 8-1
- Emily Truschel, 8-5
- Elaina Koch, 8-2
Kreativer Einsatz gegen Rauschtrinken: Achtklässler der Joachim-Schumann-Schule aus Babenhausen setzen starkes Zeichen
Im Rahmen einer Themenwoche Ende Januar haben sich die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs der Joachim-Schumann- Schule aus Babenhausen intensiv mit dem Thema Alkoholkonsum und insbesondere dem sogenannten Rauschtrinken auseinandergesetzt. Ziel des Projekts war es, die Jugendlichen für die Risiken und Folgen von übermäßigem Alkoholkonsum zu sensibilisieren und gleichzeitig alternative, positive Lebensentwürfe aufzuzeigen.
An zwei Projekttagen erarbeiteten sich die Lernenden an verschiedenen Stationen und mithilfe theoretischer Materialien grundlegendes Wissen rund um das Thema Alkohol. Dabei standen sowohl gesundheitliche als auch gesellschaftliche Aspekte im Fokus.
In den darauffolgenden Tagen wurde das Thema kreativ vertieft: Im Kunstunterricht gestalteten die Schülerinnen und Schüler eigene Plakate im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Bunt statt blau“ der DAK-Gesundheit. Mit viel Engagement und Kreativität setzten sie ihre Gedanken und Botschaften künstlerisch um. Zum Einsatz kamen dabei unterschiedliche Techniken und Materialien wie Acrylfarben, Jaxon-Kreide und Aquarell.
Inhaltlich lag der Schwerpunkt darauf, die Gegensätze zwischen einem erfüllten, positiven Leben ohne Alkohol und den negativen Auswirkungen von Alkoholkonsum darzustellen. Ergänzt wurden die bildlichen Darstellungen durch prägnante Schriftzüge und klare Botschaften gegen das Rauschtrinken.
Die fertigen Werke wurden im Kunstunterricht weiter ausgearbeitet und schließlich im Jahrgang präsentiert. Den Höhepunkt bildete eine kleine Ausstellung der Plakate, die den Mitschülerinnen und Mitschülern die Möglichkeit bot, sich mit den eindrucksvollen Ergebnissen auseinanderzusetzen. Zudem fand eine kleine Siegerehrung statt, bei der acht besonders gelungene Arbeiten ausgezeichnet wurden. Die Gewinnerinnen und Gewinner erhielten jeweils einen kleinen Preis.
Einige der Plakate wurden darüber hinaus beim Wettbewerb der DAK-Gesundheit eingereicht. Die Schule hofft nun auf eine erfolgreiche Teilnahme und darauf, dass die engagierte Arbeit der Schülerinnen und Schüler auch über die Schule hinaus Anerkennung findet.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Jugendliche frühzeitig für gesundheitliche Themen zu sensibilisieren – und wie kreativ und reflektiert sie sich mit gesellschaftlich relevanten Fragestellungen auseinandersetzen können.
Geschrieben von Eileen Scholz, Fachbereichsleitung Kunst













